Zugunglück in Bad Aibling – DPolG-Stiftung hilft Helfern

Heiko Teggatz, 1. stellv. Bundesvorsitzender der DPolG Bundespolizeigewerkschaft

Heiko Teggatz, 1. stellv. Bundesvorsitzender der DPolG Bundespolizeigewerkschaft

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es sind solche tragischen Ereignisse, wie das schwere Zugunglück in Bad Aibling mit zahlreichen Toten und Schwerverletzten, die uns deutlich lassen werden, was unsere Einsatzkräfte leisten müssen. Das Bergen von Toten und Verletzten gehört „Gott sei Dank“ nicht zum Alltagsgeschäft eines Polizeibeamten, dennoch können unsere Kolleginnen und Kollegen jederzeit in solche Situationen geraten. Jeder Mensch geht mit dem Erlebten in einer solchen Lage anders um und verarbeitet das Geschehene unterschiedlich. Spätfolgen sind oftmals nicht vorhersehbar. Die Polizeien in Bund und Ländern halten speziell ausgebildete Fachkräfte vor, die unsere Kolleginnen und Kollegen bei der Verarbeitung solcher posttraumatischen Erlebnisse unterstützen sollen. Bitte nutzen Sie die angebotene Hilfe dieser Fachkräfte!

Auch die DPolG bietet mit ihrer Stiftung ihren Mitgliedern die Möglichkeit des Ausspanns und der Erholung in eines ihrer Stiftungshäuser im bayerischen Lenggries, Fall und Niedernach.

Bitte scheuen Sie sich nicht, diese durch die DPolG-Stiftung angebotene Möglichkeit des Ausspanns für sich und Ihre Familie in Anspruch zu nehmen. Oftmals lassen sich solche Erlebnisse im trauten Kreise der Familie fernab vom dienstlichen Alltag besser verarbeiten. Für DPolG-Mitglieder ist die Nutzung der Stiftungshäuser kostenlos, sofern ein posttraumatisches Ereignis fachärztlich attestiert wurde. Nähere Informationen finden Sie unter www.dpolg-stiftung.de

DPolG Stiftung

 

 

 

Für Rückfragen in dieser Angelegenheit stehe ich Ihnen als Regionalbeauftragter für die Bundespolizei der DPolG-Stiftung jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. Sie erreichen mich über eine unserer Geschäftsstellen in Berlin und Lübeck.

Herzlichste Grüße

Ihr

Signatur Teggatz

 

 

 

 

Heiko Teggatz

 

 

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  1. Das ist eine richtig gute Sache! Ich selbst war auch schon einmal in einer solchen Situation. Zuerst denkt jeder, dass er der Härteste unter der Sonne ist und dann kommen die Spätfolgen: schlaflose Nächte, Überempfindlichkeit, Selbstzweifel bis hin zu Depressionen.
    Ich kann nur jedem raten, der so etwas erlebt hat – holt Euch rasch professionelle Hilfe, eh es zu spät ist!
    PS: Die Stiftungshäuser sind allererste Sahne! War selbst auch schon da.

    1. Eindeutig! Nur hieß es bei uns vor Jahren nur: Danke dass ihr so vernünftig gehandelt habt. Zum Glück gabs die Kollegen und den Partyrsum zum reden und verdauen. Hilfe bekomnt eher eine Familie die den Vater vermisst. Also liebe Kollegen, nutzt die Chance, ihr werdet es brauchen

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