Protestaktion der Studierenden zwingt die Dienststelle zum Handeln!

Heiko Teggatz, stellvertretender Bundesvorsitzender der DPOLG Bundespolizeigewerkschaft

Wie bereits in einem Artikel der DPolG Bundespolizeigewerkschaft am 11. März veröffentlicht, (Urlaubsfrage ungeklärt) gibt es ganz erhebliche Probleme bei der Genehmigung des Erholungsurlaubes für den 72. SJ. Der Grund hierfür sind die bereits im Oktober 2016 verfügten urlaubsbeschränkenden Maßnahmen anlässlich des G20 Gipfel Einsatzes in Hamburg.

Nach der Veröffentlichung des o.g. Artikels auf der Homepage der DPolG Bundespolizeigewerkschaft machten die Studierenden ihrem Unmut über mangelnde Transparenz in Form von zahlreichen Kommentaren Luft. Ganz offensichtlich erreichte dieser „Shitstorm“ auch die Verantwortlichen im Bundespolizeipräsidium und der Bundespolizeiakademie.

Im Ergebnis teilte der Präsident der Bundespolizeiakademie in einer Email vom 16. Februar 2017 den Studierenden des 72. SJ u.a. folgendes mit:

„…Liebe Studierende des 72. Studienjahrganges, wir sind leider gehalten, Ihren ursprünglich geplanten Urlaubszeitraum zu verschieben. Wir prüfen zur Zeit, die „Praktische Verwendung II“ in die Einsatzphase des G 20-Gipfels vorzuziehen und Ihnen den Urlaub im Anschluss zu gewähren. Fest steht, dass Sie Ihren Urlaub im Sommer antreten können, aber die organisatorischen Rahmenbedingungen noch geregelt werden müssen. Daher kann ich Ihnen den genauen Urlaubszeitraum noch nicht nennen. Dies wird aber sehr schnell durch die Studienorganisation geschehen…In besonderen Härtefällen kann ich Ihren Urlaub im Einzelfall genehmigen. Ich bitte um Verständnis, dass dies nur für bis zu zehn Prozent aller Studierenden möglich ist…“

„Auch wenn das Ergebnis dieser Klarstellung vermutlich nicht bei allen Betroffenen auf Verständnis stößt, herrscht nunmehr zumindest Klarheit über den Sachstand in dieser Angelegenheit.“, betont Heiko Teggatz, 1. Stellv. Bundesvorsitzender der DPolG Bundespolizeigewerkschaft. „Vor den Studierenden habe ich großen Respekt und ich finde es Klasse, dass so viele Kolleginnen und Kollegen die Plattform der DPolG Bundespolizeigewerkschaft genutzt haben, um ihren Ärger in gewisser Anonymität öffentlich gemacht zu haben!“, so Teggatz weiter

Die DPolG Bundespolizeigewerkschaft wird auch weiterhin sämtliche Themen kritisch ansprechen und die sozialen Medien für die Durchsetzung der Interessen unserer Mitglieder nutzen.

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ihr könnt diesen Artikel kommentieren! Jedoch, auch hier gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM.

*

code

© 2011-2017, DPolG Bundespolizeigewerkschaft