Der dbb-Gewerkschaftstag 2017 wählt einen neuen dbb-Bundesvorsitzenden

© Friedhelm Windmüller

Ernst G. Walter

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie inzwischen allgemein bekannt ist, werde ich am 20. November 2017 auf dem dbb – Gewerkschaftstag in Berlin für das Amt des dbb – Bundesvorsitzenden kandidieren.
Der amtierende Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt, dem meine ganze persönliche Hochachtung gilt, wird aus Altersgründen nicht erneut antreten.

Der dbb beamtenbund und tarifunion zählt derzeit über 1,3 Millionen Mitglieder, von denen etwa ein Drittel Tarifbeschäftigte sind. Und damit erst gar kein Zweifel aufkommt: Für mich sind diese Tarifbeschäftigten nicht nur im öffentlichen Dienst, sondern auch im dbb ein unverzichtbarer Bestandteil und sie haben deshalb auch die gleiche Wertschätzung wie die Beamtenschaft verdient.

Selbstverständlich – und dies hat der derzeitige Amtsinhaber in seinem Wirken in den vergangenen fünf Jahren gezeigt – kann deshalb auch ein Tarifbeschäftigter an der Spitze des dbb stehen. Viele sind jedoch der Meinung, dass gerade in einer Zeit, in der das Berufsbeamtentum und Teile des Alimentationsprinzips zunehmend in Frage gestellt werden, nach dem Tarifler Dauderstädt nun wieder ein Beamter die Führung des Beamtenbundes übernehmen soll.

Mit 39 Dienstjahren als Beamter in der Bundespolizei und 58 Jahren an Lebenserfahrung stelle ich mich dieser verantwortungsvollen Aufgabe sehr gern. Meine inhaltlichen Schwerpunkte werde ich in den kommenden drei Monaten bis zur Wahl in fünf Positionspapieren darstellen

Und da ich in dem neuen Amt alles daran setzen will, das Berufsbeamtentum nachhaltig zu sichern und mit gleichem Engagement unseren Tarifbereich zu stärken, möchte ich Ihnen / Euch zu diesem Themenkomplex heute mein erstes Positionspapier vorstellen.

Mit kollegialen Grüßen

Ihr / Euer

Ernst G. Walter
Bundesvorsitzender
DPolG Bundespolizeigewerkschaft
Sie können das Positionspapier mit folgendem link herunterladen: Positionspapier – Ernst G. Walter

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