Infoveranstaltung zum Thema „Elektroimpulsgeräte im Streifendienst“ war ein voller Erfolg

20161121 Taser_04DPolG spricht sich klar für die Einführung von Elektroimpulsgeräten bei den Polizeien von Bund und Ländern aus!

„Es muss uns endlich gelingen, die politisch Verantwortlichen von der Sinnhaftigkeit von Elektroimpulsgeräten zu überzeugen, um die Lücke in den Zwangsmitteln vom Pfefferspray zum Wasserwerfer endlich zu schließen!“

Mit diesen Worten eröffneten Heiko Teggatz, 1. Stellv. Bundesvorsitzender der DPolG Bundespolizeigewerkschaft und Torsten Gronau, Landesvorsitzender der DPolG Schleswig-Holstein die gemeinsame Infoveranstaltung am 21.11.2016 in Neumünster. Neben zahlreichen interessierten Kolleginnen und Kollegen aus Bund und Land folgten auch Vertreter aus der Politik, der Presse und der Leitung der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt der Einladung der Deutschen Polizeigewerkschaft.

Heiko Teggatz, 1. stellv. Bundesvorsitzender DPolG Bundespolizeigewerkschaft

Heiko Teggatz, 1. stellv. Bundesvorsitzender DPolG Bundespolizeigewerkschaft

In einem knapp zwei stündigen Vortrag wurden unterschiedliche Geräte durch den Weltmarkführer TASER vorgestellt und der hohe Einsatzwert dieser Distanzwaffe erläutert. Im Ergebnis konnte auf beeindruckende Art und Weise deutlich gemacht werden, dass in der einen oder anderen Situation ein Schusswaffengebrauch hätte vermieden werden können, wenn die eingesetzten Kolleginnen und Kollegen mit einem Elektroimpulsgerät ausgestattet gewesen wären. Beispielhaft wurde hier der Schusswaffengebrauch gegen einen aggressiven Straftäter am Bahnhof Wrist genannt, welcher die zum Einsatz gerufenen Kolleginnen und Kollegen mit einem Messer attackierte.

Torsten Gronau, Landesvorsitzender DPolG Schleswig-Holstein

Torsten Gronau, Landesvorsitzender DPolG Schleswig-Holstein

Weltweit gehört das Elektroimpulsgerät bei 107 Nationen zur Grundausstattung von Polizeibeamten. In Großbritannien und der Schweiz sind seit der Einführung dieser Geräte die Widerstandshandlungen und Angriffe auf Polizeibeamte drastisch zurückgegangen. Dieses sei letztlich auch auf die psychologische Wirkung des Elektroimpulsgerätes zurückzuführen. Spätestens nach der Androhung des Einsatzes dieses Gerätes lässt das polizeiliche Gegenüber oftmals bereits von dem geplanten Vorhaben ab und Lagen ließen sich entspannt lösen, sagte der Vortragende, welcher selbst viele Jahre dem SEK in Rheinland-Pfalz angehörte.

Die DPolG Bundespolizeigewerkschaft hatte sich bereits während ihres letzten Bundesdelegiertentages offensiv dafür ausgesprochen, dieses Einsatzmittel für die eingesetzten Kolleginnen und Kollegen in der Bundespolizei einzuführen.

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