DPolG im BAG: Zahlreiche Forderungen erfüllt

BAG-Präsident Andreas Marquardt (r.) war Gast bei der BAG-Bezirkshauptvorstandssitzung.

Köln / Mehring (Mosel).

Zu seiner Jahressitzung hat sich der Bezirksvorstand Bundesamt für Güterverkehr (BAG) in Mehring /Mosel getroffen. Im Mittelpunkt der Beratungen stand die Fortschreibung des Eigenschutzkonzeptes für die BAG-Kontrolldienste.

Tagungsgast Andreas Marquardt, Präsident des BAG, berichtete, dass viele DPOLG-Forderungen erfüllt worden seien. Dazu zählt unter anderem die (Wieder)-Einsichtnahme in den kompletten Dienstplan der Kontrolleinheit oder die Neugestaltung zukünftiger Fahrzeuggenerationen. „Hier wollen wir den Innenraum so umgestalten, dass die BAG-Beschäftigten immer am Türnächsten sitzen werden“, so Marquardt. Damit wird die Sicherheit für die Kontrolleurinnen und Kontrolleure massiv erhöht werden, freute sich BAG-Bezirksvorsitzender Detlev Junker über die geplante Neugestaltung.

Zukünftige Fahrzeuggenerationen sollen zudem mit einem Feuerlöscher ausgestattet werden. Auch dies ist eine Forderung der DPolG, die zukünftig erfüllt wird. Allerdings traf die Aussage des Präsidenten, wonach in den jetzigen Fahrzeugen kein Feuerlöscher mehr Platz finden würde, auf Unverständnis des Vorstands. Noch in der Diskussion wurden mögliche Befestigungsflächen genannt. „Hier müssen wir nochmal aufeinander zugehen“, waren sich Marquardt und das Gremium einig. „Denn unsere Fahrzeuge werden als Blaulichtfahrzeuge besonders wahrgenommen und deshalb gehören Feuerlöscher, um Entstehungsbrände im Kfz-Motorraum zu bekämpfen, an Bord der Kontrollfahrzeuge“, so Junker.

In dem mehrstündigen Gespräch wurde auch die dauerhaft hohe Arbeitsbelastung im BAG erörtert. „Immer neue Aufgaben durch die Politik müssen auch in einer Stellenmehrung ihren Niederschlag finden“, fordert die DPolG. Auch die beiden Problem-K´s, nämlich zu viel Kontrolle im Inneren und zu wenig Kommunikation miteinander, seien nach wie vor existent“, sagte Junker. „Hier müssen alle Beteiligten ihren Teil zu einer Verbesserung der Situation beitragen“, waren sich DPolG und BAG einig.

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