Kritik am Polizeieinsatz in Hamburg ist unerträglich!

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Bundesvorsitzender Ernst G. Walter fordert Konsequenzen

Der Bundesvorsitzende der DPolG Bundespolizeigewerkschaft Ernst G. Walter hat die Kritik von Politikern der Linken am Polizeieinsatz in Hamburg scharf zurückgewiesen und fordert nach den Gewaltexzessen und den unfassbar brutalen Angriffen auf seine Kolleginnen und Kollegen sowohl politische als auch polizeiliche Konsequenzen.

„Was wir in dieser äußerst schwierigen Lage am wenigsten gebrauchen können sind offensichtlich ideologisch verblendete Politiker, die uns jetzt auch noch in den Rücken fallen. Frau Kipping sollte sich angesichts der verheerenden Ausschreitungen mit hunderten verletzten Polizisten schämen. Kippings Aussagen verdrehen die Tatsachen und die Gewalt gegenüber Polizisten wird dadurch letztlich auf unverantwortliche Weise relativiert.“, so Walter.

Vertreter von Polizei und Polizeigewerkschaften hatten von Anfang an vor solchen Gewaltexzessen bei einem G 20-Gipfel in Hamburg gewarnt und im Vorfeld des Gipfels konsequentere Maßnahmen gegen die linksautonomen Zentren gefordert. Aber Hamburgs OB Olaf Scholz wusste es ja besser und meinte, G 20 wäre sowas wie ein Hafengeburtstag. Politiker wie Herr Scholz sollten diesen „Gewaltgeburtstag“ zum Anlass nehmen, nun endlich entsprechend innenpolitisch zu reagieren. Die sofortige Schließung der „Roten Flora“ und anderer linken Zentren in Deutschland sowie eine konsequente Befriedung von Problemvierteln durch eine Stärkung der polizeilichen Präsenz in ganz Deutschland wären ein Anfang.

Gewerkschaftschef Walter sieht aber auch Bedarf an Konsequenzen im polizeilichen Vorgehen. „Wenn Polizisten mit Pflastersteinen beworfen, mit Eisenstangen angegriffen, mit Stahlkugeln aus Zwillen beschossen, mit Pyrotechnik und Molotowcocktails in Brand gesetzt oder mit Gehwegplatten von Dächern aus erschlagen werden sollen, dann kann dem nicht mehr allein mit Wasserwerfern, Pfefferspray und Schlagstöcken begegnet werden. Wenn man nicht will, dass künftig in solchen für die Einsatzkräfte wirklich lebensbedrohlichen Lagen Schusswaffen zum Einsatz kommen, dann muss jetzt auch ernsthaft über den Einsatz alternativer Distanzwaffen (z.B. Gummigeschosse) für die Polizei nachgedacht werden.“

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