WLAN-Netz? Was ist das? Hat das die BPOL?

© Maik Schwertle/pixelio.de
Seit April 2017 verfügt die Bundespolizeiakademie über WLAN für Stammpersonal, Lehrgangsteilnehmer und Angehörige der Laufbahnausbildung, seit Januar 2018 fordert die DPolG Bundespolizeigewerkschaft eindringlich den Aufbau eines leistungsfähigen Hochschulnetzes mit einem vollständigen Ausbau des WLAN-Netzes innerhalb der Bundespolizeiakademie!

Die Notwendigkeit für ein leistungsfähiges WLAN-Netz ist hinreichend gegeben: Die Zahl der Studierenden wächst, die Ausbildungszahlen im mPVD und die Zahlen derer, die den Aufstieg vom mPVD in den gPVD absolvieren, steigen und der Rückgriff auf neue Lernmethoden wie eLearning und „QuizApp“ findet mehr und mehr Anwendung. In Zeiten knapper Ressourcen ist die zunehmende Nutzung neuer Medien sinnvoll und geboten, nur müssen hierfür auch die Rahmenbedingungen geschaffen werden!

„Möchte die Bundespolizei in der Aus- und Fortbildung in der sog. „Champions League“ mitspielen, möchte die Bundespolizeiakademie mit ihren nachgeordneten Dienststellen „erste Adresse“ sein, ist ein Vollausbau des WLAN-Netzes ein Mindeststandard!“, so der Fachreferent für Aus- und Fortbildung Arne Scheppach in der letzten Forderung. „Die Bundespolizei kann sich dem nicht verschließen oder das Thema nur halbherzig angehen. Hier ist volle Initiative gefragt!“, fordert Arne Scheppach weiter, „denn es ist nicht hinnehmbar, mit neuen Medien zu arbeiten, ohne die notwendigen Voraussetzungen für diejenigen zu schaffen, die diese für die Aus- oder Aufstiegsausbildung nutzen müssen! Es kann nicht sein, dass zur Erfüllung von Arbeitsaufträgen Anwärterinnen und Anwärter Lokalitäten mit freien WLAN-Zugängen außerhalb der Bundespolizei besuchen, um die an sie gestellten Aufgaben erfüllen zu können!“

Denn wer das Gesamtkonstrukt Ausbildung kennt, weiß, dass nicht nur in den Standorten der Bundespolizeiakademie ausgebildet wird, sondern insbesondere in den Standorten der Bundespolizeidirektionen und Bundespolizeiabteilungen Ausbildung in großem Umfang stattfindet, wie z.B. das 2.Dienstjahr der Laufbahnausbildung mPVD.

Wenn der Personenkreis regelrecht gezwungen wird, Ausweichmöglichkeiten außerhalb der Bundespolizei zu suchen, dann stimmt etwas nicht – dann braucht die Organisation auch keine umfangreiche IT-Sicherheitskonzepte und –belehrungen zu fahren, da diese zwangsweise umgangen werden. Leidtragende werden immer die Auszubildenden sein – entweder können die Aufträge nicht hinreichend wahrgenommen werden oder es wird gegen die IT-Sicherheitsrichtlinien verstoßen – Verlierer sind die Kleinsten! DAS geht nicht!!

Auch wenn ein Vollausbau eines WLAN-Netzes zunächst nicht machbar erscheint, müssen als Interimslösung einfacherer Wege gefunden und beschritten werden.

Auch kleine Lösungen können helfen, wie z.B. die Nutzung des Internets über den in den Stuben verfügbaren Telefonanschluss. Dort, wo zunächst einfache Lösungen möglich sind, müssen diese auch ausgeschöpft werden!

Eine große Reise beginnt mit einem einfachen Schritt….. – worauf warten wir noch?

Daher bleiben wir dabei:

Um die Bundespolizei im Bereich der Aus- und Fortbildung für die Zukunft fit zu machen, fordert die DPolG Bundespolizeigewerkschaft einen schnellen Aufbau eines leistungsfähigen Hochschulnetzes mit einem vollständigen Ausbau des WLAN-Netzes – ein MUSS, um zukunftsfähig und leistungsfähig zu sein! – und das aber schnell!

Bildquelle: Maik Schwertle/pixelio.de


Print Friendly, PDF & Email

© DPolG Bundespolizeigewerkschaft