Bundespolizei See

In Kürze wird das erste von drei hochmodernen neuen Einsatzschiffen nach knapp zwei Jahren Bauzeit von der Fasmer Werft an die Bundespolizei See übergeben
Mit diesen neuen Einsatzschiffen werden die Einsatzmöglichkeiten der Bundespolizei deutlich gesteigert.
Doch hierfür benötigt man auch ausreichend Personal, welches ja bekanntlich nicht mit vom Himmel fällt. Fakt ist, dass zurzeit weniger Bundespolizisten durch das MaST fortgebildet werden als Bordfahrer in Pension gehen.

Um in der heutigen Zeit Personal zu finden muss man ein attraktiver, moderner Arbeitgeber sein. Hier ist unseres Erachtens bei der Bundespolizei See noch deutlich Luft nach oben.

So versucht zum Beispiel die Behörde seit nunmehr über drei Jahren krampfhaft eine Regelung zur Arbeitszeit während der Seestreifen in die Arbeitszeitverordnung, die im Kern aus dem letzten Jahrtausend stammt, herein zu pressen und in der Begriffe wie Seefahrt oder mehrtägige Streifen/Einsätze nicht auftauchen.
Gerade vor dem Hintergrund der Attraktivität des Berufes scheint hier dringender Handlungsbedarf zu bestehen.
Wir fordern deshalb einen mutigen Schritt in die Zukunft:

Schaffung einer „Arbeitszeitverordnung Polizei“ die genauso modern ist wie die neuen Schiffe und die den Anforderungen des Polizeivollzugsdienstes in jeder Hinsicht gerecht wird.

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© DPolG Bundespolizeigewerkschaft