Maurice Wrzask, unser Mann mit dem eisernen Willen

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Maurice Wrzask vor dem JPM-Lauf in Frankfurt

Dienstlich steht er Tag für Tag als KSB am Flughafen Düsseldorf eisern für den Auftrag der Bundespolizei ein. Außerhalb des Dienstes trainiert er Tag für Tag genauso eisern für sein großes sportliches Ziel, nämlich einmal als Erster ins Ziel zu kommen als DER IRONMAN. Aber auch gewerkschaftlich bleibt Maurice eisern bei seiner Meinung. Allen noch so vielversprechenden Abwerbeversuchen anderer erteilte er eine klare Absage und sagte nur: „Ich bin Mitglied der DPolG Bundespolizeigewerkschaft und das bleibe ich auch aus Überzeugung!“

Und dass er zu seiner DPolG-Mitgliedschaft steht, das zeigt Maurice auch ganz offenen bei seinen Wettkämpfen. Ob beim Duathlon in Mettmann, beim Osterlauf in Neuss, beim Dalkeman Triathlo

n in Gütersloh, beim JPM-Lauf in Frankfurt für die Bundespolizei oder ganz aktuell beim internationalen Triathlon in Luxemburg. Egal wo Maurice aufläuft erkennt jeder sofort, dieser Ironman gehört zur DPolG.

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Auch beim Duathlon in Gütersloh immer mit dabei – die DPolG-Werbeträger

Wir von der DPolG Bundespolizeigewerkschaft finden das großartig und haben unserem aktiven Mitglied und Werber Maurice deshalb bei seiner sportlichen Kariere in seiner Freizeit unsere Unterstützung zugesagt, indem wir ihn u.a. mit den entsprechenden DPolG-Logos und Werbeträgern ausstatten.

Trotz seiner erst langsam anlaufenden Sportkarriere ist Maurice bereits heute bei den Rennen oftmals schon unter den TOP 20 anzutreffen. Aber er will mehr, er ist ehrgeizig und will ganz nach oben. Wie wollten von Maurice wissen, wie sich so ein Triathlon eigentlich anfühlt. Nachfolgend schildert er uns seine Empfindungen:

„Der Triathlon im Dreiländereck im Osten Luxemburgs hatte schnell mein sportliches Interesse geweckt. Bereits im Vorfeld hatten andere Athleten mir insbesondere von der Radstrecke mit der tollen Aussicht vorgeschwärmt. Für mich war die Wettkampfstrecke als erste Mitteldistanz vom Streckenprofil her eine ganz besondere Herausforderung, der ich mich unbedingt stellen wollte. Mein ganzes Training hatte ich bereits 6 Monate vor Start auf diesen Wettkampf abgestimmt

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Und er läuft immer weiter – auch für seine DPolG

Als erstes ging es mit einem Rolling Start auf die 1,9 km Schwimmstrecke in der Mosel. Dabei schwamm ich die Strecke das erste Mal in einem Fluss mit Strömung. Klar, dass ich dabei die Anspannung von Kopf bis Fuß spüren konnte. Als ich dann um ca. 09:02 ins Wasser stieg, war das aber alles wie ausgeblendet und der Körper funktionierte wie er sollte. Ein Zug nach dem anderen. Nach 33:02 min kam ich aus dem Wasser. Nach meinem Gefühl etwas zu langsam, aber der Kampf um die beste Wasserlinie war auch verdammt hart. 

Danach hieß es sofort raus aus dem „Neo“, der erste Wechsel auf das Rad und alles lief wie geplant. Das Rad fahren lief von Anfang an gut. Die erste Stunde konnte mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 40 km/h gefahren werden. Bis es dann entlang der Weinberge hoch und runterging. Die tolle Aussicht konnte ich dabei leider nicht genießen, da ich nur den Gedanken hatte „In die Pedale treten“.  Von Luxemburg nach Frankreich von dort aus nach Deutschland und wieder zurück nach Luxemburg, dabei konnte ich die letzten 10 km noch einmal schön in die Pedale drücken, wobei ich die Spitzengeschwindigkeit von knapp 70 km/h erreichte. Am Ende der 90km-Strecke stand eine Zeit von 2:33:36 h.  Für mich, der gerade mal seit 11 Monaten Rennrad fährt, ein echt gutes Ergebnis worauf ich nun aufbauen kann. 

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Maurice geht immer eisern bis an seine Grenzen, hier beim Triathlon in Luxemburg

Dann hieß es „Runter vom Rad“, der zweite Wechsel und jetzt noch ein Halbmarathon. Dieser idyllische Lauf führte durch die Stadt Remich entlang der Mosel. Wir mussten 3 Runden mit jeweils 7km laufen. Da meine Einstiegsdisziplin in den Triathlon ursprünglich das Laufen gewesen ist, wollte ich noch mal besonders viel Gas geben und weit nach vorne kommen. Bis Kilometer 13, lief alles wie erwartet. Eine Pace von 4:10 pro km konnte ich laufen. Zum Schluss haben die Kräfte aber dann doch etwas nachgelassen, sodass ich den Halbmarathon mit einer Endzeit von 1:33:30 h im Ziel beendete, womit ich natürlich nicht zufrieden war.“ 

Im Ziel war Maurice dann zwar völlig ausgelaugt, aber dennoch stolz, seinen ersten Ironman 70.3 erfolgreich „gefinished“ zu haben.

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Völlig ausgelaugt, aber glücklich – Maurice erfolgreich im Ziel

Seine Gesamtzeit nach allen 3 Disziplinen und den 2 Wechseln von 4:45:16h gilt es nun künftig für ihn zu schlagen.

Übrigens: Ins Ziel kamen 1.980 Triathletinnen und Triathleten. Insgesamt belegte Maurice davon Platz Nr. 227. Unter den 1.526 männlichen Teilnehmern bedeutete das Platz Nr. 209 und in seiner Altersklasse M25 von 163 Teilnehmern Platz Nr. 23.

Wir wünschen unserem Mitglied Maurice Wrzask weiterhin viel Erfolg auf seinem Weg zum wahren Ironman und drücken ihm auch bei seinen folgenden Wettkämpfen ganz fest die Daumen und hoffen, dass ihn viele Kolleginnen und Kollegen bei den Wettkämpfen am DPolG-Outfit erkennen und ihn anfeuern!

 

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