Berlinfahrt mit dem MdB Sönke Rix, SPD

Vom 19.08. -21.08.2019 reiste eine kleine Gruppe des OV Flensburg auf Einladung des MdB

Sönke Rix, nach Berlin, um sich vor Ort über die Arbeit des Bundestages und seiner Mitglieder zu informieren. Die gesamte Besuchergruppe waren 40 Personen, die aus den Kreisen Nordfriesland, Schleswig-Flensburg und Rendsburg-Eckernförde, zusammesetzte.

Angereist wurde umweltfreundlich mit der Bahn und sogar pünktlich. Für eine kleine Reiseverpflegung seitens des OV wurde gesorgt und wurde auch gerne angenommen. Je nach Nutzer hielt sie kurz oder länger.

In Berlin wurden wir durch einen Mitarbeiter des Bundespresseamtes in Empfang genommen. Mit dem Bus ging es zunächst zum Mittagessen.

Da das Restaurant in unmittelbarer Nähe zum Bundestag lag und das Wetter dazu einlud, erreichten wir den Bundestag zu Fuß. Wir gingen durch das Brandenburger Tor, schauten noch an der Botschaft der Vereinigten Staaten und dem Holocaust Denkmal vorbei, um dann das Reichstagsgebäude zu betreten.

Zum Glück waren wir angemeldet und konnten an den langen Warteschlangen vorbeigehen.

Durch eine Mitarbeiterin der Bundestagsverwaltung wurden wir in die Abläufe und über die Geschichte des Bundestages informiert.

Danach trafen wir den MdB Sönke Rix, der uns ebenfalls über die Abläufe seiner Arbeit informierte und uns noch einige Ecken und Räume im Bundestag und den angrenzenden Häuser zeigte. Dieses war möglich, da es sich um eine sitzungsfreie Zeit handelte.

Auch die ein oder andere Anekdote konnte er erzählen.

Die Führung endete mit der Besichtigung der Reichstagkuppel.

Zum Programm der vom Bundespresseamt organisierten Fahrt gehörten am Dienstag zudem ein Abstecher nach Potsdam zu einer Sonderführung in der Gedenkstätte Potsdamer Abkommen, Schloss Cecilienhof. Bei der Führung wurden nicht nur die bekannten geschichtlichen Hintergründe erklärt, auch die kleinen „Besonderheiten“ der Teilnehmer wurden dem Besucher nähergebracht.

Eine Führung durch die Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße in Potsdam, schloss sich an. Es handelt sich dabei um ein Gefängnis des sowjetischen Geheimdienstes, dass nach Kriegsende eingerichtet wurde. Unter welchen Voraussetzungen Menschen dort inhaftiert und dort leben mussten, war erdrückend.

Zurück in Berlin beendete ein Rundgang durch die Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege – Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland“ im Deutschen Dom am Gendarmenmarkt, den Informationstag. Nach dem Abendessen im Paulaner, konnte dann die Stadt in eigener Verantwortung und nach Lust und Laune erkundet werden.

Abgerundet wurde der Aufenthalt, am dritten Tag, mit einer Führung und Diskussion im Willy-Brandt-Haus sowie einer Stadtrundfahrt durch das Regierungsviertel, ehe es dann wieder mit der Bahn in Richtung Kiel ging.

Es waren anstrengende, informative aber auch schöne Tage in Berlin. Danke an Jürgen Henningsen, der durch den Kontakt zum Büro des MdB diese Reise anbieten konnte.

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