DPolG Bundespolizeigewerkschaft begrüßt die Entscheidung des Bundesinnenministers!

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Nach ausführlichen Berichten in den Medien informiert nun auch die Bundespolizei die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die anstehenden Veränderungen in der gesamten Aus- und Fortbildungsorganisation.
In Rotenburg an der Fulda soll nach derzeitigem Planungsstand zum 1. September 2021 mit der Ausbildung begonnen werden. Dies ist mittlerweile durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat bestätigt.

Die Zuständigkeit für den neuen Standort soll beim Bundespolizeiausbildungs- und Fortbildungszentrum Eschwege liegen. Denkbar ist, dass ein Teil des Stammpersonals aus Eschwege nach Rotenburg an der Fulda wechseln wird und die dann dringend zu besetzenden freien Stellen aus der Organisation aufgefüllt werden müssen.
Weiterhin ist beabsichtigt, im Raum Bielefeld einen weiteren Ausbildungsstandort mit einer Kapazität von ca. 800 Ausbildungsplätzen zu eröffnen. Dieser Standort soll als Außenstelle des Bundespolizeiaus- und Fortbildungszentrums Walsrode den Wirkbetrieb aufnehmen.

Sobald das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat in Abstimmung mit dem Bundesministerium der Finanzen die erforderliche Erlasslage hergestellt hat, werden die notwendigen Organisations- und Dienstpostenpläne erstellt. Danach können die Aufbaustäbe unverzüglich ihre Arbeit aufnehmen.
Diese Entscheidung führt zunächst zwar zu einer weiteren Erhöhung der ohnehin sehr hohen Belastung der Beschäftigten der Bundespolizei, ist jedoch vor dem Hintergrund der benötigten Aus- und Fortbildungskapazitäten alternativlos. Insbesondere auch vor dem sich abzeichnenden enormen Fortbildungsbedarf der Bundespolizei ist dies ein Schritt in die richtige Richtung.

Den in diesem Zusammenhang ständig reklamierten „temporären Lösungen“ erteilt die DPolG Bundespolizeigewerkschaft eine deutliche Absage. Jeder bisher etablierte Aus- und Fortbildungsstandort und die hinzukommenden Dienststellen werden über Jahrzehnte hinaus mit der Aus- und Fortbildung der Kolleginnen und Kollegen zu 100 Prozent ausgelastet sein.
Wir hätten uns gewünscht, dass die Kolleginnen und Kollegen nicht durch Presseberichte über die anstehenden Veränderungen erfahren hätten, sondern die Erstinformation durch den Dienstherrn erfolgt wäre.

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