Neuer Anlauf in Sachen E-Learning? Dieses Mal muss es klappen!

familieberufMit Genugtuung nimmt die DPolG Bundespolizeigewerkschaft zur Kenntnis, dass endlich, eine AG E-Learning ins Leben gerufen wurde. Es wird höchste Zeit!

Die Bundespolizei darf nicht noch mehr Zeit verlieren, endlich neue Wege zu gehen, denn gerade wegen der auf die Bundespolizeiakademie zukommenden extrem hohen Belastungen ist es unumgänglich, diesen Schritt zu gehen.

 

Daneben stellt das Angebot des Fernlernens, wie hinlänglich bekannt, auch einen wichtigen Aspekt im Bemühen um Vereinbarkeit von Familie und Beruf dar.

Rudi Graber Stellvertreter DPolG Bundespolizeigewerkschaft

Rudi Graber
Stellvertreter
DPolG Bundespolizeigewerkschaft

Mehrfach hat die DPolG Bundespolizeigewerkschaft in den letzten Jahren entsprechende Aktivitäten eingefordert, so in einem Schreiben an den Abteilungsleiter B im BMI bereits im Januar 2013. Die BPOLAK hatte aufgrund dieses Schreibens den klaren Auftrag bekommen, Stellung zu beziehen .Bereits vor mehr als einem Jahr hat die Akademie dann auch ein Pflichtenheft zum Thema vorgelegt! Geschehen ist jedoch bislang so gut wie nichts. Eine erneute Nachfrage der DPolG Bundespolizeigewerkschaft beim Abteilungsleiter im Januar 2014 zeigte auf, dass man nicht weiter gekommen war. Offenbar stehen der Verwirklichung aller Pläne für uns nicht nachvollziehbare technische Probleme entgegen, die im Bundespolizeipräsidium endlich gelöst werden müssen.

Das elektronische Lernen ist für die Bundespolizei absolut kein neues Projekt. Seit fast zwei Jahrzenten wird darüber nachgedacht. Es wurden durch die Bundespolizeiakademie auch verschiedene Maßnahmen mit viel Engagement der Mitarbeiter angegangen, danach aber in der Bundespolizei halbherzig bzw. gar nicht umgesetzt und dann vielfach vergessen.

„Wir haben absolut kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem“, so der stellv. Vorsitzende der Gewerkschaft, Rudi Graber, der die Entwicklung selbst jahrelang mit Ungeduld begleitet hat.

„Wir erwarten also, dass es jetzt wirklich voran geht und nicht nur festgestellt wird, was alles nicht geht, sondern dass endlich Lösungen gefunden werden“, hofft Graber. Dazu ist es vor allem notwendig, unverzüglich die angeblichen technischen Probleme und die Sicherheitsfragen zu klären.

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