Appell der DPolG Bundespolizeigewerkschaft zeigt Wirkung

– Bundespolizeirevier Passau bald in neuen Räumlichkeiten –
Erst Mitte November 2014 hat die DPolG Bundespolizeigewerkschaft über die katastrophale Unterbringung Walter_Ernst-Gdes BPOL-Reviers Passau berichtet. Der Vorsitzende der DPolG Bundespolizeigewerkschaft Ernst G. Walter war persönlich vor Ort und hatte sich von den unzumutbaren Arbeitsbedingungen selbst ein Bild machen können. Die daraufhin eingeleitete Kampagne zur Verbesserung der Situation hat nun offensichtlich Früchte getragen!
Wie die Passauer Neue Presse heute berichtet, wird die Forderung der DPolG Bundespolizeigewerkschaft offensichtlich nun bald erfüllt werden.
Die rund 130 Passauer Bundespolizisten, welche bisher in katastrophalen Räumlichkeiten untergebracht sind, sollen schon bald als Ersatz für ihr überstrapaziertes Revier am Passauer Bahnhof eine neue Unterkunft erhalten. Voraussichtlich Mitte dieses Jahres werden die Beamtinnen und Beamten Räumlichkeiten im Messe Business Center (mbc) in Kohlbruck beziehen. In zwei Gebäuden sollen sie auf 1300 qm untergebracht werden, die Räumlichkeiten sollen umgebaut und somit den polizeilichen Anforderungen angepasst werden. Die Räumlichkeiten liegen in die Nähe der von den Bundespolizisten so frequentierten Autobahn. Laut dem Leiter der Bundespolizeiinspektion Freyung sei der langjährig angelegte Mietvertrag unterschriftsreif.
Das Bundespolizeirevier in Passau, das inzwischen 95% aller Aufgriffe der BPOLI Freyung feststellt und bearbeiten muss, ist zurzeit noch in einem inoffiziell bereits zum Abriss freigegebenen Dienstgebäude, das schon aus allen Nähten platzt, untergebracht. Nachdem sich der Vorsitzende der DPolG Bundespolizeigewerkschaft einen Einblick in die prekäre Migrations-Lage bei der BPOLI Rosenheim verschaffen konnte, war er angesichts der katastrophalen Zustände in Passau regelrecht fassungslos. Er forderte Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière und Bundespolizeipräsident Dr. Romann dazu auf, endlich und umgehend zu handeln.
„Es wird allerhöchste Zeit, dass sich die unerträglichen Zustände in Passau ändern und das Bundespolizeirevier jetzt in einer neuen Liegenschaft angemessenen Platz findet. Wir als Interessenvertretung begrüßen die Pläne und werden sie im Sinne unserer in Passau eingesetzten Kolleginnen und Kollegen kritisch begleiten“, so Gewerkschaftschef Walter.

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