Personalratswahlen 2020 – Unser Team für die Bundesbereitschaftspolizei

Wahlkampfthemen

 

  • Planbar freies Wochenende
    Ein planbar freies Wochenende darf kein Luxus sein!
    Es ist unumstritten, dass der überwiegende Teil der Einsätze der Bundesbereitschaftspolizei auf ein Wochenende fällt, dies darf jedoch nicht dazu führen, dass die Beschäftigten ihre Freizeit an jedem Wochenende durch den Dienstherrn verplant bekommen.
    Sozialverträglich, wertschätzend und fair sollten die Kolleginnen und Kollegen mindestens ein Wochenende im Monat selbst planen dürfen.
    An diesem Fürsorgeanspruch darf weiterhin nicht gerüttelt werden.
  • 39 Stundenwoche!
    Löst endlich Euer politisches Versprechen ein!!!
    Im Jahre 2006 wurde den Beamten bei der Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 auf 41 Stunden zugesichert, „dass bei einer besseren Wirtschaftslage wieder eine Absenkung erfolge“.
    Doch weit gefehlt, seit 2014 steht zwar die schwarze Null, die Einhaltung des Versprechens steht allerdings weiterhin aus.
    Wohingegen in vielen Bundesländern schon längst wieder die wöchentliche Arbeitszeit reduziert wurde, leisten die Bundesbeamten bereits seit 14 Jahren unbezahlte Mehrarbeit.
    Auch das Fehl an Beamten aufgrund einer fehlerhaften Personalplanung darf hier nicht als Grund herangezogen werden, die Arbeitszeit nicht zu reduzieren, zumal insbesondere die Bundespolizei in den kommenden Jahren einen starken Personalzuwachs zu erwarten hat.
  • Rückkehr zur Kernkompetenz
    Zurück zur verbandspolizeilichen Aufgabenwahrnehmung!!
    Die Kräfte der Direktion Bundesbereitschaftspolizei wurden und werden aktuell zur Unterstützung der Flächendirektionen eingesetzt, dies geschieht leider jedoch zumeist nur in Einzelabordnungen oder in Einsätzen an der Grenze zu Österreich und zur Schweiz.
    Die verbandpolizeiliche Struktur wird hierbei nicht in ausreichendem Maße berücksichtigt.
    Der Verlust der eigentlichen Stärke ist die Folge.
    Wünschenswert wäre aus Sicht des DPolG Bezirksverbandes Bundesbereitschaftspolizei endlich wieder die eigenen Kräfte in einer schlagkräftigen und leistungsstarken Aufstellung in den Einsatz zu bringen.
    Daher fordern wir, dass die Kräfte der Direktion Bundesbereitschaftspolizei als tragende Säule der Bundespolizei gemäß der BRAS 160 eingesetzt werden.
    Das Leistungsspektrum der Bereitschaftspolizei lässt sich so endlich in angemessener und wertschätzender Art und Weise darstellen.
    Der autarke und geschlossene Einsatz ist die eindeutige Stärke der Verbandskräfte, die es endlich abzurufen gilt.
  • Datenkarte Heilfürsorge
    Polizeivollzugsbeamten in der Direktion Bundesbereitschaftspolizei mit einem Dienstposten in einer Abteilung müssen im Krankheitsfall zu ihrem Abteilungsarzt.
    An diesem Grundsatz soll sich weiterhin nichts ändern.
    Doch ist es aus unserer Sicht notwendig, dass unsere Kolleginnen und Kollegen im Krankheitsfall, wenn der Abteilungsarzt nicht erreichbar ist, unkompliziert zu einem Arzt außerhalb der Bundespolizei gehen können.
    Eine „Datenkarte Heilfürsorge“, auf welcher die notwendigen Patientendaten gespeichert sind, würde dieses Verfahren deutlich vereinfachen. Lästige Überweisungen oder Diskussionen vor Ort aufgrund einer fehlenden Krankenversicherungskarte würden dann endlich der Geschichte angehören.
  • Höhergruppierung
    Die Bundespolizei als Arbeitgeber muss zwingend lukrativer werden. Vergleichbare Tätigkeiten in Kommunen und den Ländern werden deutlich besser bezahlt.
    Die jüngst durchgeführte Höhergruppierung in den Abteilungen ist außerordentlich zu begrüßen, ist aber bei weitem nicht ausreichend.
    Durch Qualifizierungen der Arbeitnehmer würden Möglichkeiten geschaffen werden, neue Tätigkeiten zu übertragen. Hieraus könnten sich dementsprechend angepassten Tätigkeitsdarstellungen ergeben, die eine Höhergruppierung rechtfertigen.
  • Entfristung
    Mit den Reformen innerhalb der BPOLD BP und der seit Jahren voranschreitenden Einstellungsoffensive im PVD deutschlandweit wurden viele Stellen eingekürzt und dringend benötigtes Personal wurde nicht mehr unbefristet eingestellt.
    Das noch vorhandene Personal ist seit jeher maßlos überlastet.
    Im Polizeivollzugsdienst wird seit nunmehr mehreren Jahren erhöht eingestellt. Nun muss aber auch endlich der entsprechende Kopfbau in den Verwaltungen oder bspw. in EUStOS oder PÄD angehoben werden.
    Wir fordern daher u.a. zwingend die unbefristete Einstellung des Personals, die einen befristeten Arbeitsvertrag mit Sachgrund „Einstellungsoffensive“ haben.

 

Hier präsentieren wir Ihnen in Kürze auch unsere Spitzenkandidaten für den

Personalrat der Bundesbereitschaftspolizei

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© DPolG Bundespolizeigewerkschaft